Die private gut gemeinte Pflege eines städtischen Baumes kommt ohne Unterstützung an ihre Grenzen. Umwelt Die Antwort zum Offenen Brief „Pflege Baumscheibe in Rhade“ ist eingetroffen

Ganz schnell hat die Verwaltung, in diesem Fall Frau Stobbe vom Umweltamt der Stadt, reagiert. Ihre Antwort auf die Rhader Bitte (29.4), das Thema Kleinklima am oben genannten Beispiel mehr in den Fokus zu rücken, war kurz und knapp. „Zuständigkeitshalber sende ich Ihre Mail an das Tiefbauamt weiter. Der Leiter des Tiefbauamtes ist bereits informiert.“ Rückfrage aus Rhade: „Ist die Annahme völlig falsch, dass das eher den Bereich Umwelt betrifft und parallel das Tiefbauamt ins Boot geholt werden müsste?“ Antwort aus dem Rathaus: „Hier geht es ja nicht mehr ums „Grundsätzliche“. Patenschaften für Grünflächen sind seit Langem gängige Praxis und werden – wo diese technisch und organisatorisch machbar sind – vom Tiefbauamt inhaltlich betreut und verwaltet. Eine Mitwirkung der Stabsstelle Umwelt und Klima ist da nicht mehr erforderlich.“ OK, das sitzt. Also warten auf das Tiefbauamt. Noch hat es sich nicht gemeldet. Mehrere frühere Zusagen, sich zu kümmern, versandeten im trocken Boden der Baumscheibe. Nun glauben wir dennoch in Rhade, dass da jetzt nicht nur was war, sondern, dass sich ab sofort da was tun wird. Die verwaltungsinterne Zuordnung, dass für den Schutz des Kleinklimas das Tiefbauamt verantwortlich zeichnet, will dem Beobachter von außen nicht richtig einleuchten.

Wir berichten weiter, wenn sich das Tiefbauamt gemeldet und positioniert hat

Veröffentlicht am 02.05.2026

 

Gesellschaft Für ein bezahlbares und gutes Leben

Am 1. Mai demonstrieren wir für gute Arbeit, soziale Sicherheit und Zusammenhalt

Die letzten Jahre haben viele Menschen belastet. Die aktuellen Krisen verlangen uns weiter viel ab. Wir spüren das jeden Tag: bei der Miete, beim Wocheneinkauf und wenn wir am Monatsende rechnen müssen.

  • Arbeitnehmer*innen haben diese Krisen nicht verursacht. Sie halten unser Land am Laufen. Sie schaffen Wohlstand und erwirtschaften die Gewinne der Unternehmen. Sie verdienen Respekt.
  • Gute Arbeit muss Sicherheit geben
  • Wer jeden Tag arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Gute Arbeit braucht faire Löhne, starke Rechte und Tarifbindung. Wenn Unternehmen Steuergeld bekommen, müssen sie Tarifverträge einhalten, Standorte sichern und Arbeitsplätze erhalten.
  • Das Leben muss bezahlbar bleiben
  • Für viele Menschen sind Wohnen, Einkaufen, Energie und Mobilität teurer geworden. Deshalb brauchen wir wirksame Mietpreisbegrenzungen, bezahlbaren Wohnraum und eine Steuerpolitik, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und nicht Krisenprofite begünstigt.
  • Reformen müssen den Menschen dienen
  • Unser Land braucht Reformen. Diese dürfen soziale Rechte aber nicht abbauen und den Druck auf Löhne nicht erhöhen. Sie müssen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern, den Sozialstaat stärken, gleiche Chancen schaffen und Sicherheit im Alltag geben.
  • Zusammenhalt macht uns stark
  • Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. 

Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

übernommen von www.spd.de

Veröffentlicht am 01.05.2026

 

Gesellschaft In eigener Sache …

Nach neuesten Umfragen ist das politische Beben in unserem Land nicht mehr zu überhören. Eine Partei, die ohne Umschweife als Rechtsaußenpartei bezeichnet werden kann, scheint bei den Wählerinnen und Wählern immer weiter an Zustimmung zu gewinnen, dass nichts mehr ausgeschlossen werden kann. Obwohl der Verfassungsschutz aktiv beobachtet, sie in Teilen für verfassungswidrig bezeichnet, obwohl die demokratischen Parteien warnend den Finger heben, scheint diese national gesinnte Bewegung, per Wahlzettel Regierungs- und Gestaltungsmacht zu erreichen. Haben wir denn wirklich nichts aus der Geschichte gelernt? Dass die demokratischen Parteien für ein viel zu spät erkanntes politisches Vakuum verantwortlich zeichnen, darf doch nicht der Auslöser dafür sein, sie per Wahlzettel weiter zu destabilisieren. Besser ist, sie aktiv zu besseren Leistungen zu motivieren. Wobei die Betonung auf aktiv liegt. Das folgende Zitat wird uns im Mai in der rechten Spalte dieser Internetseite begleiten: „Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“ Gesagt vom Sozialdemokraten Rudolf Breitscheid (1874 - 1944), der vor den Nazis fliehen musste und im KZ Buchenwald starb. Wenn also aktuell die Ziele einer Partei nachweislich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind, muss das juristische Konsequenzen haben. Nur dann haben wir aus der Geschichte gelernt.

Veröffentlicht am 30.04.2026

 

Umwelt Rhade: Da war mal was … Offener Brief an die Verwaltung

Guten Tag Frau Stobbe, Herr Lohse Herr Cornelius und Herr Taube,

mit großem Interesse habe ich den Zeitungsbericht am Samstag (DZ) gelesen, der sich mit einer hochgelobten Bürgeraktion zur Revitalisierung von Grünstreifen und Baumscheiben in Wohngebieten befasste.

Ich erinnere mich, Ihnen mehrfach ähnliche Vorschläge unterbreitet zu haben, die genau dieses beschriebene Bürgerengagement spiegeln.
Ich erinnere mich, dass in den letzten Jahren auch Mitarbeiter der Verwaltung zweimal vor Ort waren, um mit mir den Schutz des Kleinklimas durch private Pflege einer Baumscheibe zu besprechen.
Ich erinnere mich, dass Sie das Engagement für gut und unterstützenswert hielten/halten.
Ich erinnere mich aber auch, dass ich wiederholt versucht habe, Sie zur Mitarbeit und Unterstützung zu gewinnen. Und zwar dadurch, dass Sie das Parken und Überfahren der Baumscheibe durch Sicherungsbügel oder ähnliche Maßnahmen verhindern. Und, dass Sie mir helfen, Mutterboden aufzutragen, so dass er eine bestimmte Stärke gewinnt, um Feuchtigkeit zu speichern.
Das aktuelle Fotos zeigt, dass leider meine wiederholten Anregungen, im wahrsten Sinne des Wortes, im trockenen Boden versandeten. 
Schön wäre, wenn das lokale Handeln mehr Aufmerksamkeit erhielte.
Mein Angebot gilt weiter, bei einer Umsetzung der vorgetragenen Idee mitzuwirken.
Es wäre schön, diesmal eine verbindliche Rückantwort, vielleicht sogar mit einem konkreten Vorschlag Ihrerseits zu erhalten.

Vielen Dank im Voraus, mit freundlichen Grüßen aus Rhade - Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 29.04.2026

 

Bundespolitik Revitalisierung oder Exitus? – Die Existenzkrise der SPD (3)

Gastbeitrag von Friedhelm Fragemann*

Nicht nur in Essen-Nord, Dortmund-Nord, Duisburg-Nord, um nur wenige Beispiele von vielen zu nennen, haben sich Parallelgesellschaften herausgebildet und sind kriminelle Hotspots entstanden. Selbst unser teilweise durchaus ländlich strukturierter Kreis Recklinghausen nimmt beispielsweise bezüglich der Clan-Kriminalität Platz 2 in NRW ein. Solange in Parteikreisen, insbesondere bei SPD und Grünen, Migranten schlicht als Sendboten einer multikulturellen Gesellschaft betrachtet werden und nicht eingeräumt wird, dass Asylbewerber eben auch eine Risikogruppe darstellen, fühlen sich viele Bürger nicht ernstgenommen. Dieses Gefühl wird verstärkt, wenn etwa Fakten wie die deutlich höhere Kriminalitätsrate bei Ausländern oder die höhere Affinität bestimmter Herkunftsgruppen zum Messereinsatz von großen Teilen der Politik heruntergespielt, schöngeredet oder schlicht und einfach negiert werden.
Und dass inzwischen Kinder – nicht nur in Elendsquartieren – von muslimischen Altersgenossen diskriminiert werden, wenn sie es wagen, im Ramadan ihr Pausenbrot zu essen, und die zuständige Lehrkraft sie darum bittet, eben das Pausenbrot in abgewandter Haltung – also quasi versteckt - zu konsumieren, macht die Dimension einer mangelhaften Integration und einer missverstandenen religiösen Toleranz deutlich. Dies gilt auch bezüglich der Untersagung von Weihnachtsfeiern in Kindergärten oder KITAs oder für die Verweigerung der Aufstellung eines Weihnachtsbaumes und, um ein letztes Beispiel aus einer durchaus noch verlängerbaren Liste zu erwähnen, für den unter dem Begriff „Ramadan-Polizei“ bekannt gewordenen Vorfall.
Meines Erachtens ist der Islam, also der Islam in der Fassung oder Auslegung, wie sie allerdings von den allermeisten geistlichen Führern vertreten wird, schon allein im Hinblick auf die Tatsache der mangelnden Trennung von Staat und Religion ohnehin nicht demokratietauglich. 
Wenn sich die SPD diesen Fakten nicht stellen will und z. B. hinnimmt, dass nicht unwesentliche Teile der Partei sich eher darauf fokussieren, die Verwendung bestimmter Begriffe zu problematisieren, indem etwa der Begriff Clan als diskriminierend definiert wird, statt endlich der Realität gerecht zu werden und Probleme zu lösen, ist sie verloren.
Mit der nahezu konsequenzlosen Hinnahme bzw. dem Herunterspielen solcher – wie oben geschilderten - Vorkommnisse oder Verhaltensweisen schaden wir im Übrigen auch den gut Integrierten und den Integrationswilligen, ohne deren gesellschaftliches Mitwirken unser Gemeinwesen gar nicht mehr auskommen würde. Auch eine notwendige qualifizierte Zuwanderung wird durch die ungelösten Probleme erschwert, wenn nicht gar verhindert.

(Wird fortgesetzt - Teil 1 wurde am 4.4., Teil 2 am 18.4.2026 veröffentlicht und kann hier weiter nachgelesen werden)

*Friedhelm Fragemann fungierte viele Jahre als Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Dorsten. 2024 erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz. Sein Beitrag, mehrere Teile umfassend, ist von der Sorge über den momentanen Zustand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geprägt und als persönliche Meinung zu werten. Sie, in Teilen mit provokantem Unterton, soll motivieren, einen offenen, nicht verletzenden Meinungsaustausch auf dieser Internetseite zu beginnen. Weitere Gastbeiträge, die diesen Aspekt berücksichtigen, sind über die E-Mail-Adresse dirk.hartwich@t-online.de einzureichen.

Veröffentlicht am 28.04.2026

 

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SPD Sozial

 

„Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“

Der Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid (1874 - 1944) musste vor den Nazis fliehen und starb im KZ Buchenwald

 

 

 

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